Johannes Berger
22 Seiten · 6,12 EUR
(Dezember 2008)
Aus der Einleitung des Herausgebers:
Der ökonomische Neoinstitutionalismus erklärt den wirtschaftlichen Erfolg eines Landes hauptsächlich mit dem Vorliegen gesicherter Eigentumsrechte. Damit legt er, wie Johannes Berger erläutert, das Schwergewicht zur Erklärung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit, marxistisch gesprochen, auf die Produktionsverhältnisse. Der Autor stellt diesen der älteren These des Historischen Materialismus gegenüber, wonach die Produktivkräfte die Hauptlast der Erklärung des wirtschaftlichen Fortschritts tragen. Damit versucht Berger zu zeigen, dass gerade ein wissenschaftsfreundliches Weltbild eine nicht zu vernachlässigende Rolle für die Erklärung des wirtschaftlichen Erfolgs spielt.