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Donnerstag, 17. Mai 2012
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Ein neues Paradigma in der Ökonomik?
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Stephan Märkt und Walter Schmidt

Ein neues Paradigma in der Ökonomik?

Zum Zusammenhang von Annahmen und Schlussfolgerungen in der evolutorischen Ökonomik

24 Seiten · 5,45 EUR
(Mai 2005)

 
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Aus der Einleitung der Herausgeber:

Stephan Märkt und Walter Schmidt würdigen einerseits den grundsätzlichen Forschungsansatz der evolutorischen Ökonomik, die Dynamik wirtschaftlicher Wirklichkeiten theoretisch einzuholen und diese in den Mittelpunkt des Interesses zu stellen. Sie argumentieren andererseits jedoch, dass das Theorieprogramm der evolutorischen Ökonomik im besonderen Maße hinsichtlich der normativen Zielsetzungen in ihren handlungs- und erkenntnistheoretischen Annahmen besser durchdacht werden muss. Defizite identifizieren Märkt und Schmidt insbesondere hinsichtlich der Vernachlässigung von Werten und moralischen Normen, ohne die Märkte nicht funktionieren können, sowie hinsichtlich einer einseitig an Anreizsystemen ausgerichteten Institutionentheorie, die übersieht, dass Handeln und Innovation auf mehr beruhen als auf exogenen Anreizen. Es wird vorgeschlagen, auch den Bedingungen für die Herausbildung bestimmter Fähigkeiten, einem „Handeln-Können“ größeres Gewicht bei der institutionellen Ausgestaltung von Wirtschaftssystemen beizumessen.


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zitierfähiger Aufsatz aus ...
Das Ethische in der Ökonomie
Thomas Beschorner, Thomas Eger (Hg.):
Das Ethische in der Ökonomie
Die Autoren
Dr. Stephan Märkt
Stephan Märkt promoviert am Max-Weber-Kolleg der Universität Erfurt 2003. stephan_maerkt@hotmail.com [weitere Titel]
Dr. Walter Schmidt
Mitglied des Graduiertenkollegs „Ethik in den Wissenschaften“ in Tübingen (1999–2001) und des Max-Weber-Kollegs für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien der Universität Erfurt (2001–2003); seit 2004 Wissenschaftlicher Koordinator am Interfakultären Zentrums für Ethik in den Wissenschaften in Tübingen.