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Donnerstag, 17. Mai 2012
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Die Konsumfunktion in ökonometrischen Modellen für Deutschlands Volkswirtschaft auf Basis der VGR 2005
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Georg Quaas

Die Konsumfunktion in ökonometrischen Modellen für Deutschlands Volkswirtschaft auf Basis der VGR 2005

12 Seiten · 5,06 EUR
(Januar 2011)

 
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Aus der Einleitung:

Obwohl die Konsumfunktion kaum noch neue empirische Erkenntnisse zu versprechen scheint, gibt es hin und wieder Anlässe, sich erneut mit ihr zu beschäftigen. Die u. a. von Granger entwickelte Theorie der Kointegration war beispielsweise für Wolters (1992) Grund genug, drei verschiedene ökonometrische Ansätze für die Konsumfunktion anhand bundesrepublikanischer Daten zu untersuchen, darunter den eines Fehlerkorrekturmodells. Der Einfluss von Vermögensbeständen auf das Konsumverhalten (und in diesem Zusammenhang die Frage des asymmetrischen Konsumentenverhaltens) ist Gegenstand einer Arbeit von Klinger (2005). Neben theoretischen Entwicklungen können aber auch Veränderungen in der Datenbasis einen Anstoß geben, erneut über die Konsumfunktion nachzudenken. Dieses hohe Maß an Aufmerksamkeit beruht klarerweise auf der wichtigen Rolle, die die Konsumfunktion in volkswirtschaftlichen ökonometrischen Modellen bei der Erklärung des Bruttoinlandsproduktes spielt. Die folgende Analyse konzentriert sich ? nach Darstellung eines u. a. von Tödter (2005) aufgeworfenen Problems ? zunächst auf den Habit Persistence-Ansatz, der dann mit Hilfe kointegrierter Variablen umformuliert und mit einem Fehlerkorrekturmodell ergänzt wird. Das Ziel besteht darin, zu zeigen, dass bei entsprechender empirischer Interpretation der theoretischen Variablen auch unter den Bedingungen der VGR 2005 sehr genaue Konsumgleichungen konstruiert und im Prinzip wie üblich in ökonometrischen Modellen eingesetzt werden können. Dazu wird abschließend das Verhalten der hier geschätzten Konsumgleichung im Verbund eines ökonometrischen Modells dargestellt und mit dem der Konsumgleichung verglichen, die bisher im RWI-Modell im Rahmen der alten VGR verwendet wurde.


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Der Autor
Dr. Georg Quaas
Jahrgang 1951, ist Mitarbeiter am Institut für Empirische Wirtschaftsforschung der Universität Leipzig und nimmt dort die Aufgaben eines Dozenten wahr. Nach einem Diplom in Physik promovierte er zur Entwicklung des physikalischen Zeitbegriffes und habilitierte sich mit einer Arbeit über die dialektische Methode im Werk von Karl Marx. Seine Interessengebiete sind neben den Methoden der empirischen Wirtschaftsforschung die mathematische Modellierung politikwissenschaftlicher und volkswirtschaftlicher Probleme, insbesondere mit Hilfe von Strukturgleichungssystemen (LISREL), die Arbeitswerttheorie und das Feld der Internationalen Beziehungen (Correlates of War-Project). Er ist Gründungsmitglied des Forschungsseminars "Politik und Wirtschaft", das als Zero-Budget-Projekt (http://www.forschungsseminar.de) durch die freiwillige Mitarbeit vor allem von heranwachsenden Akademikern seit 2003 existiert. Kontakt: quaas@gmx.net [weitere Titel]