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Donnerstag, 17. Mai 2012
 Startseite » Politik  » Staatsausgaben, Steuerpolitik & Staatsverschuldung 

Christina Anselmann

Auswege aus Staatsschuldenkrisen

Eine Untersuchung verschiedener Optionen anhand historischer Fallbeispiele

248 Seiten · 22,80 EUR (inklusive MwSt. und Versand)
ISBN 978-3-89518-907-4 (Februar 2012)

 
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Beschreibung

Sowohl im politischen Raum als auch in der akademischen Welt werden derzeit die Fragen nach den Ursachen und Folgen von Staatsschulden sowie den Auswegen aus möglichen Staatsschuldenkrisen intensiv diskutiert. Christina Anselmann hat sich in der vorliegenden Arbeit eines hochaktuellen und wirtschaftspolitisch äußerst relevanten Themas angenommen, das angesichts der aktuellen Krise in der Europäischen Währungsunion von großer Bedeutung ist. Anhand von fünf historischen Fallbeispielen wird gezeigt, unter welchen Umständen es in der Vergangenheit möglich war, Staatsschulden absolut und/oder relativ zur Wirtschaftsleistung zurückzuführen und welche ökonomischen Folgewirkungen dies jeweils hatte.

dem Verlag bekannte Rezensionen (Auszüge)

eigentümlich frei, Mai 2012, S. 61 (Luis Pazos)  [ nach oben ]

"Wie man die einst gerufenen Geister mit welchen Folgen wieder los wurde, exerziert Anselmann anschließend anhand folgender historischer Archtypen exemplarisch vor: Deutschland nach dem Ersten und nach dem Zweiten Weltkrieg, USA und Großbritannien zwischen 1945 und 1980 sowie Argentinien ab 2002. Insgesamt destilliert sie fünf Faktoren heraus, die - meist in Kombination angewandt - eine öffentliche Verschuldung selbst in mehrfacher Höhe des Sozialprodukts zum Implodieren resp. Abschmelzen brachten: Inflation, Wirtschaftswachstum, Finanzrepresison, Haushaltskonsolidierung und Zahlungsausfall auf inländische Forderungen. Wen der notwendigerweise akademisch gefärbte Duktus sowie die eine oder andere plakatierte Lehrbuchweisheit nicht schreckt, erwirbt mit dem vorliegenden Werk eine akribisch zusammengestellte Datensammlung sowie hervorragende historische Aufarbeitung zum Thema. Sie liefert ferner eine Blaupause für den nicht nur in Euroland eingeschlagenen Weg, über Basel III und Bankenregulierung, die Änderungen der Rahmenbedingungen für die Kapitalanlagen der Versicherungswirtschaft sowie die Zentralbankpolitik im Eurosystem des Schuldenproblems Herr zu werden."


dem Verlag bekannte Rezensionen
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