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Donnerstag, 17. Mai 2012
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Anwendung quantitativer Branchenanalyse bei Aktienanlagen
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Axel D. Angermann und Eberhard Weiß

Anwendung quantitativer Branchenanalyse bei Aktienanlagen

Das Feri EuroStoxx Branchenportfolio

13 Seiten · 5,28 EUR
(Januar 2011)

 
Ich bin mit den AGBs, insbesondere Punkt 10 (ausschließlich private Nutzung, keine Weitergabe an Dritte), einverstanden
 
 

Aus der Einleitung:

Bereits seit einigen Jahren investieren Anleger auf dem Aktienmarkt immer stärker in Portfolios in Form von Indizes, Fonds, Zertifikaten und ähnlichen Anlageprodukten. Die Zahl dieser Konstrukte hat dadurch erheblich zugenommen. Als Unterscheidungsmerkmal dienen die unterschiedlichen Anlagephilosophien, die entweder einen bestimmten Anlagestil bevorzugen oder nach Ländern und Regionen aufgestellt sind. In Europa hat allerdings die nationale Differenzierung der Aktienmärkte durch die Einführung des Euro an Bedeutung eingebüßt. Dafür schieben sich zunehmend Branchenthemen in den Vordergrund. Dies war für Feri der Anlass, auf Basis der eigenen internationalen Branchenanalyse und ‑bewertung ein synthetisches Aktienportfolio nach Branchenindizes aufzubauen. Als Benchmark des Portfolios dient der EuroStoxx, der als gewichtete Summe von 18 Branchenindizes berechnet werden kann. Je nach Branchenattraktivität werden die branchenspezifischen Gewichte im Feri Branchenportfolio gegenüber der Benchmark variiert.

Die Branchenattraktivität selbst bestimmt sich in mehreren Bewertungsstufen. Zunächst wird innerhalb der detaillierten Feri Branchenprognose die künftige branchenspezifische Gewinnentwicklung in der Europäischen Währungsunion ermittelt. Danach folgt die Analyse der Kurs-Gewinn Verhältnisse nach Branchen innerhalb des EuroStoxx. Aus beiden Informationen zusammen ergibt sich auf Sicht eines Jahres ein erwarteter Kurs, der ökonomisch fundiert ist, andere Einflüsse auf den Aktienmarkt jedoch außen vor lässt.

Nach einem festgelegten Schlüssel bestimmt der erwartete Kurs dann das branchenspezifische Gewicht im EuroStoxx. Die Ergebnisse des auf diese Art konstruierten Aktienportfolios zeigen eine stabile Outperformance gegenüber dem EuroStoxx in der Größenordnung zwischen 2 und 5 % netto, d. h. unter Berücksichtigung der Transaktionskosten.


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